Frau liest aufmerksam eine Informationsbroschüre
Symbolbild

Schweiß unter den Achseln gehört zur normalen Temperaturregulation des Körpers. Eine übermäßige Schweißproduktion kann als axilläre Hyperhidrose bezeichnet werden. Ob eine behandlungsbedürftige Störung vorliegt, hängt unter anderem davon ab, wie stark und in welchen Situationen das Schwitzen auftritt und wie sehr es den Alltag beeinträchtigt.

Die Abklärung unterscheidet eine örtlich begrenzte Hyperhidrose von Schwitzen durch Medikamente oder andere Erkrankungen. Plötzlich neu auftretendes Schwitzen, Nachtschweiß oder begleitende Beschwerden sollten zunächst medizinisch untersucht werden. Stress kann Schwitzen verstärken, erklärt aber nicht jeden Fall.

Je nach Befund kommen beispielsweise Antitranspiranzien oder eine ärztliche Behandlung mit Botulinumtoxin infrage. Daneben gibt es apparative und operative Verfahren. Die Methoden unterscheiden sich hinsichtlich Wirkung, Dauer und Risiken. Botulinumtoxin wirkt zeitlich begrenzt; Einstichbeschwerden und andere Nebenwirkungen sind möglich. Pauschale Erfolgsquoten oder feste Wiederholungsabstände lassen sich daraus nicht ableiten.