
Anästhesie bezeichnet Verfahren, mit denen Empfindungen und insbesondere Schmerz während einer Behandlung ausgeschaltet oder vermindert werden. Dazu gehören örtliche Betäubung, regionale Verfahren und Vollnarkose. Eine Sedierung, oft Dämmerschlaf genannt, senkt Aufmerksamkeit und Bewusstsein; sie ist nicht automatisch mit einer ausreichenden Schmerzbehandlung gleichzusetzen.
Die Auswahl richtet sich nach Eingriff, Gesundheitszustand, Medikamenten und bisherigen Erfahrungen mit Betäubungen. Bei einer geplanten Narkose gehört eine anästhesiologische Beurteilung zur Vorbereitung. Auch eine örtliche Betäubung hat mögliche Nebenwirkungen.
Vorgaben zu Nüchternheit, Medikamenten und Begleitung werden individuell mitgeteilt. Nach einer Sedierung oder Narkose sind Reaktionsvermögen und Fahrtüchtigkeit eingeschränkt. Die Überwachung endet erst, wenn eine sichere weitere Betreuung organisiert ist.
