Frau mit natürlichen Körperproportionen bei einem entspannten Spaziergang
Symbolbild

Eigenfett ist körpereigenes Fettgewebe, das für eine Übertragung an eine andere Körperstelle gewonnen wird. Nach einer Fettabsaugung wird es aufbereitet und beispielsweise zur Veränderung von Volumen oder Konturen eingesetzt. Das Verfahren wird auch Lipofilling genannt.

Ein Teil der übertragenen Fettzellen kann dauerhaft einheilen, während ein anderer Teil abgebaut wird. Das Ausmaß lässt sich nicht exakt vorhersagen. Das Ergebnis hängt von Entnahme, Aufbereitung, Empfängerregion und den individuellen Gewebeverhältnissen ab.

Körpereigenes Material ist nicht gleichbedeutend mit einer Behandlung ohne Risiken. Möglich sind Infektionen, Fettgewebsnekrosen, Zysten, Verkalkungen und unregelmäßige Konturen. Je nach Körperregion können schwere Gefäßkomplikationen hinzukommen. Die Eignung wird deshalb für jeden Eingriff gesondert geprüft.