
Orangenhaut ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für Cellulite. Gemeint sind Dellen und Unebenheiten, häufig an Gesäß und Oberschenkeln. Sie entstehen durch das Zusammenspiel von Bindegewebssträngen, Fettgewebe und Haut und kommen auch bei schlanken Menschen vor.
Cellulite ist häufig und für sich genommen keine gefährliche Erkrankung. Veranlagung, hormonelle Einflüsse und Gewebeeigenschaften spielen eine Rolle. Sie ist nicht mit einer bakteriellen Entzündung des Unterhautgewebes zu verwechseln.
Behandlungen unterscheiden sich in Ziel und Wirkungsnachweis. Manche Verfahren richten sich gegen einzelne einziehende Bindegewebsstränge, andere gegen die Hautoberfläche. Eine Fettabsaugung beseitigt Cellulite nicht zuverlässig und kann Unebenheiten auch verstärken. Dauer und Ausmaß einer Verbesserung sind individuell.
