Frau und Mann im aufmerksamen persönlichen Austausch
Symbolbild

Eine Wundheilungsstörung liegt vor, wenn eine Wunde verzögert, unvollständig oder mit Komplikationen heilt. Sie kann nach einer Operation ebenso wie nach einer Verletzung entstehen. Zu den möglichen Einflussfaktoren gehören Infektionen, Durchblutungsstörungen, Diabetes, Rauchen, ausgeprägte Spannung an der Wunde und bestimmte Medikamente.

Vor einer Operation werden individuelle Risiken und Möglichkeiten ihrer Verringerung besprochen. Eine sorgfältige Operation und Nachsorge können Risiken reduzieren, aber einen störungsfreien Verlauf nicht gewährleisten. Medikamente dürfen nur nach ärztlicher Abstimmung verändert werden.

Zunehmende Rötung, Wärme, Schmerzen, eitriges Sekret, Fieber oder ein Aufgehen der Wunde erfordern eine zeitnahe medizinische Beurteilung. Die Behandlung hängt von der Ursache ab und kann Wundversorgung, Entlastung, Medikamente oder einen weiteren Eingriff umfassen.